Corona Blog!


Neulich in der Stadt…

Freitag, 3. Juli 2020, von Andreas Hempel

Vor einem guten Monat habe ich einen meiner ersten Besuche der Kölner Innenstadt gewagt und da fiel mein Blick auf etwas, das ich bisher noch nie gesehen hatte und was für mich den jetzigen Zustand für alle Kulturschaffende verdeutlichte: Eine vollkommen leere Litfaßsäule! Es mag sein, daß dies Zufall war, wahrscheinlich war ein Trupp mit neuen Plakaten ganz in der Nähe… aber wofür eigentlich? Vielleicht für den Auftritt einer Band im Kölner Fußballstadion? Und weiter?

Weiterlesen


Erster, großer Schritt aus der Krise!

Samstag, 20. Juni 2020, von Andreas Hempel

So. 28. Juni 2020 um 15:30 Uhr, Kartäuser Kirche, Kartäusergasse 7, 50678 Köln
Out of the Box oder: Der Weg aus dem digitalen Käfig
zamus: Cölner Barockorchester

Wer sich nach den Monaten voller Zoom-Konferenzen und gestreamten Opern- und Konzertaufführungen wieder nach Live-Musik sehnt, ist bei uns richtig.
Das Cölner Barockorchester nimmt Sie mit auf eine Reise, ausgehend vom Musikkonsum per Smartphone und Musikwahl per Fingerdruck bis hin zu dem wahren Erlebnis von Mensch zu Mensch in Echtzeit.
Kommen Sie zu uns in die Kartäuserkirche und machen Sie sich frei von der digitalen Fessel!
Das Cölner Barockorchester ist bekannt für seine innovativen Konzertprogramme und verarbeitet oft gesellschaftspolitische Themen in seinen Konzepten.
Bitte Smartphone/Tablet und Kopfhörer mitbringen!
Eintritt: 10,- Ticketreservierungen bitte unter: https://www.kartaeuserkirche-koeln.de/kontaktformular.aspx


Ein weiteres musikalisches Schmankerl

Freitag, 12. Juni 2020, von Andreas Hempel

Ein weiteres musikalisches Schmankerl –
J.S.Bach: Triosonate in G
1.Largo 2.Vivace
Chamber Remix, 8.12.2019, Kamera: Heiko Specht


Loure 1 & 2 aus Les Elements von J.F. Rebel, live @ Faulturm

Samstag, 6. Juni 2020, von Andreas Hempel


Was machen die Lockerungen mit uns und der Kunst?

Dienstag, 26. Mai 2020, von Andreas Hempel

Das Leben scheint langsam wieder in Gang zu kommen. Endlich.
Meine Kinder gehen an einem Tag pro Woche für drei Schulstunden in die Schule, meine Kleinste hat die Aussicht, ab nächstem Donnerstag wieder in die Kita zu gehen, Termine werden wieder wahrgenommen und endlich begegnet man wieder vermehrt Menschen, zwar auf Abstand, meist mit Maske, aber immerhin! Immerhin?
Es hat schon etwas Groteskes, wie unnatürlich die Menschen mit Atemschutzmaske um sich herumscharwenzeln, nach wie vor ist der Mindesabstand das Gebot der Stunde. Man lernt, seinem Gegenüber das Lächeln von der Augen abzulesen und man schickt sich mitleidige Blicke zu: alle sind sich der Situation bewußt und begegnen einander verständnisvoll. Überall ist Humor spürbar und wir beginnen schon, uns die Geschichten zurechtzulegen, die wir in ein paar Jahren austauschen werden: Weiterlesen


…in der Zwischenzeit…

Freitag, 15. Mai 2020, von Justyna Skatulnik


Fasch – Triosonate

Donnerstag, 7. Mai 2020, von admin

Ein weiteres musikalisches Schmankerl –
Triosonate in e-moll FaWV N:e1
Chamber Remix, 8.12.2019, Kamera: Heiko Specht


Everyday struggle

Dienstag, 28. April 2020, von Olga Piskorz


Gastbeitrag von Frauke Meyer, Köln

Sonntag, 19. April 2020, von admin

Angehalten. Gestoppt. Ausgebremst. Alle, ausnahmslos. Kein schneller, höher und weiter. Keiner kann sich entziehen.
Wir sind alle in einen Zustand des Wartens und Ausgeliefert-Sein versetzt. Wir haben das Virus nicht unter Kontrolle. Wir können -außer den gebotenen Regeln zu folgen – nichts tun, damit wir wieder ins Büro dürfen, ins Restaurant gehen können, uns im Sportstudio auspowern oder mit den Kids auf den Spielplatz gehen können. Wir müssen warten. In einem seltsamen Zwischenraum des Trauerns um das Verlorene, gleichzeitig aber mit einer unbändigen Neugier wann und wie es weitergeht. Aber um was Trauern wir und was soll uns denn erwarten? Wir sind im Warteraum und wissen nicht, wann wir aufgerufen werden. Vielleicht liegt es an uns wie wir diese Wartezeit füllen? Vielleicht ist ja jetzt der Moment des Hinterfragens gekommen, ob wir weiter das Schneller, Höher und Weiter leben wollen oder inwieweit es jetzt an uns liegt einen anderen Entwurf unseres Lebens zu entwickeln? Weiterlesen


Ein Osterspaziergang oder: Wo ist all die nichtgespielte Musik der letzten Wochen?

Dienstag, 14. April 2020, von Evelyn Buyken

Insbesondere jetzt an Ostern und der davor durchlebten Passionszeit wäre Musik an vielen Orten erklungen: Passionen, Lamentationes, Klagegesänge oder nun an Ostern schließlich Oratorien, Messen, Motetten, Kantaten. In diesem Jahr blieben diese Konzerte aus und ich frage mich: Wo ist all diese Musik, die nicht gespielt wurde, Klänge, die nicht erklungen sind, Kompositionen, die nicht geprobt und aufgeführt wurden?

Natürlich haben wir jede dieser Musiken digital oder manifestiert in CDs, LPs o.ä. verfügbar. Diese bereits eingespielten Aufnahmen werden nun dargeboten und geben uns die Möglichkeit die Musik hörend mitzuempfinden.

Aber was ist mit den Klängen, die nicht aus den Körpern, Köpfen und Seelen von Musikerinnen und Musikern heraustönen konnten und können? Wo stecken die Passionen, die wir nicht gespielt haben? Wie oft wäre der „Vorhang im Tempel zerrissen“, das „süße Kreuz“ beweint oder „Jesu selbst begraben“ worden? Weiterlesen


À la Carte – Bigos

Mittwoch, 8. April 2020, von Natalia Spehl

Für alle, die etwas Besonderes für das Osterfest kochen möchten, habe ich – zusammen mit meiner Tochter Julia (11) – ein Bigos (polnischer Sauerkrauteintopf) aus unserem À la Carte Programm gekocht. Dazu haben wir gemeinsam musiziert (Georg Philipp Telemann Concerto polonois: Dolce,Largo,Allegro).
Rezepte für Bigos gibt es viele – Hauptsache Sauerkraut, Weißkohl und Fleisch sind dabei. Ob Äpfel, Pilze oder Pflaumen dazu kommen ist Geschmacksache.
Und noch ein Tipp – am besten schmeckt Bigos nach 2-3 Tagen!
Guten Appetit! Smacznego!


Über das Künstler-Sein in Zeiten von Corona

Freitag, 3. April 2020, von Andreas Hempel

Mittlerweile ist eine gewisse Akzeptanz über den Status quo eingekehrt. Wir alle wissen, daß wir unsere eigenen vier Wände so schnell nicht mehr verlassen werden, mit Ausnahme von Spaziergängen oder den nötigen Einkäufen.

Für viele von uns ist vielleicht sogar ein (mal kleinerer, mal größerer) Anteil der Freude dabei: Soviel Zeit mit Familie, Partner und auch mit sich selbst hat es lange nicht gegeben.

Natürlich ist das auch immer eine Gratwanderung und die perfekte Mischung von Zeit für sich alleine und Zeit mit anderen wird wahrscheinlich kaum einer erreichen.

Ich kann natürlich nicht auf andere schließen und ausschließlich über meine eigenen Erfahrungen berichten, dennoch wage ich doch mal den Versuch, manche Dinge für die Künstler unter uns generell zu formulieren:
Gestern und heute hat mich die Nachricht ereilt, daß die letzten beiden Konzerte des CBOs in der Saison 2019/2020 abgesagt wurden. Natürlich war das ein Stück weit vorhersehbar, aber man muß es sich so vorstellen:
Es ist Mitte März, Weiterlesen


Ein erstes Schmankerl für unsere Fans

Mittwoch, 1. April 2020, von Andreas Hempel


Corona Blog – Opener

Sonntag, 29. März 2020, von Andreas Hempel

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde und Fans des CBOs,

ebenso wie Sie alle verbringen wir, die Mitglieder des CBOs, unsere Stunden, Tage und Wochen daheim, zum Teil alleine, zum Teil im Kreis unserer Familien. Dabei werden wir mit ganz verschiedenen Herausforderungen konfrontiert, persönlicher, künstlerischer oder
finanzieller Natur.

Am 27. März 2020 hätten wir das Konzert „à la carte“ beim Kölner Fest für Alte Musik gespielt. Weiterlesen